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POWERPOINT

 

Powerpoint ist für viele das Programm schlechthin, um Vorträge zu halten. Es hat sich inzwischen so sehr durchgesetzt, dass man dazu neigt, andere Formen eines Vortrags überhaupt nicht mehr in Betracht zu ziehen.

Nehmen Sis sich die Freiheit, es auch einmal anders zu machen! Aber wenn Sie sich für Powerpoint entscheiden, tun Sie es professionell. Professionell heisst nicht aufwendig, sondern

  • auf die Zielgruppe ausgerichtet
  • Unterstützung einer Botschaft, kein Selbstzweck
  • mit sparsamem Einsatz von "Effekten"
  • Also: Professionell heisst nicht,
    möglicht "viel bunt" - und Sie sollten es selbst machen.

Es gilt , das Werkzeug Powerpoint mit Bedacht einzusetzen, falls es der Qualität des Vortrags dient. Auf keinen Fall sollte man einen PP Präsentation verwenden, weil das „irgendwie schicker“ oder „cooler“ ist.

Vorsicht bei fertigen Folien aus dem Hause Powerpoint - sonst bekommen sie schnell so etwas:

 

 

Das ist keine absichtlich schlecht gestaltete Folie, sondern eine der von PP angebotenen Vorlagen. Wenn es nach PP geht, sehen so die guten Folien aus. Allen Vorlagen ist gemeinsam, dass ein erheblicher Teil der Folie für „Verzierung“ verwendet wird: für Hintergrundbilder, Rahmen, Grafiken etc. Diese lenken jedoch in der Regel vom Inhalt ab und stehen der Kommunikation daher im Weg.

Ein zweites Problem liegt darin, dass die meisten Vorlagen eine Aufzählungsliste als typische Form anbieten. Dadurch entstehen Folien, auf denen im besten Fall Stichworte stehen, die nacheinander eingeblendet und erklärt werden. Im schlimmsten Fall stehen hinter jedem Aufzählungspunkt Sätze, die der Vortragende vorliest. — beides ist ziemlich langweilig. Das Vorlesen um so mehr, weil die Zuhörer schneller lesen können als der Referent sprechen kann. Sie sind inhaltlich also immer voraus und werden vom mündlichen Vortrag eher aufgehalten.

Durch die Kombination der beiden Punkte — viel Verzierung plus Aufzählungen — entstehen oft dicht gedrängte Folien, bei denen die „Botschaft“ völlig unklar ist und die man als Zuhörer schnell überfliegt, um sie dann mit etwas Verzögerung noch einmal vorgelesen zu bekommen. Und jeder, der sich ein bisschen auskennt, weiß , dass Sie eine allgemeine Vorlage verwenden.

Ein guter Vortrag mit Powerpüoint sollte anders aussehen.

Ein guter Vortrag ist eine zusammenhängende „Erzählung“, keine Liste von Stichpunkten.

Bei einem guten Vortrag liegt der Schwerpunkt eindeutig auf der mündlichen Darbietung. Die Folien dienen lediglich dazu, Inhalte anschaulich zu machen und dem Zuhörer das Erinnern zu erleichtern. Das bedeutet auch, dass man mit den Folien alllein wenig anfangen kann. Sie werden erst durch die mündliche Erklärung sinnvoll.

Wie kann man das erreichen?
Je nach Inhalt und Zusammenhang kann man einige der folgenden Tipps anwenden.

  1. Klare Darstellung
    Den Inhalt der Folien gründlich durchdenken und dann so klar wie möglich darstellen.
  2. Reduzierung auf das Wesentliche
    Den Inhalt der Folien auf das absolut Wesentliche reduzieren.
  3. Ungewöhnliche Zusammenstellung
    Die Inhalte in ungewöhnlicher Weise zusammenstellen oder einander gegenüber stellen.
  4. Bilder als Symbole für den Inhalt verwenden.
  5. Zahlen anschaulich machen.

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