Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Mündliche Prüfung

 

Das allerwichtigste für die mündliche Prüfung ist die Vorbereitung.

Und Sie haben genug Zeit!

Nutzen Sie die Zeit bis zur Prüfung, um ein Profi bei dem von Ihnen gewählten Thema zu werden - und zusätzlich ein Präsentationsprofi.

Wie auch bei der schriftlichen Prüfung ist die Vorbereitungszeit das aller Wichtigste! Bereiten Sie sich sehr gut vor - das gibt Ihnen Sicherheit in der Prüfung.

Üben Sie Ihren Vortrag mehrmals, in dem Sie ihn vor der Familie, Freunden oder Bekannten halten - und dabei immer besser werden. Wählen SIe ein Thema, das Ihnen liegt und keines, von dem Sie meinen, es wird von Ihnen erwartet oder von dem Sie gehört haben, es wäre "leicht".

Hier einige Tipps:

  • Seien Sie pünktlich, wenigstens 15 Minuten vor Ihrem Termin da und denken Sie daran, dass Busse Verspätung haben können und der Anschluss dann vielleicht weg ist.
  • Machen Sie sich mit der Technik vertraut, die Sie einsetzen wollen (Flipchart, Beamer). Sind Flipchart oder Whiteboard-Stifte Stifte da?
    Tipp: Bringen Sie Ihren eigenen Stifte mit.
  • Bringen Sie mindestens 4 Kopien Ihrer Präsentation mit.
  • 10 Minuten Präsentationszeit bedeuten maximal 6 - 8 Folien,
    verwenden Sie keine Folie mit einem Dank an die Zuhörer.
  • Stellen Sie sich kurz vor; die Organisatin nur, qenn es zum Thema passt.
  • Fangen Sie sicher an: lernen Sie den ersten Satz auswendig!
  • Aus der Übung zu Hause wissen Sie, worauf Sie achten sollten:
    langsam oder etwas schneller sprechen, in jedem Fall aber deutlich.
  • Lassen Sis sich nicht ablenken, wenn die Prüfer einmal nicht aufmerksam sind.
  • Vergessen Sie nicht, eine Kernaussage zu formulieren - spätestens zum Abschluss.

Jede Prüfung ist ein bisschen anders, ein strenges Regelwerk gibt es nicht  -
erwarten Sie nicht, dass die Prüfung genau so läuft, wie Sie es gehört haben.

Folgende Tipps können helfen:

  • Selbst wenn man die Richtung ahnt, in die eine Frage zielt:
    Der Prüfer muss die Frage zu Ende stellen.
    Niemals den Prüfer unterbrechen und mit der Beantwortung beginnen.
  • Blickkontakt zum Prüfer herstellen. Bei der Beantwortung sollte man sich nicht im Raum umsehen und auch nicht zu Boden blicken. Der Prüfer muss das Gefühl haben, man beantwortet die Frage ausschließlich ihm.
  • Niemand kann einer Antwort folgen, wenn sie zu langsam oder zu schnell ausgesprochen wird. Wer zu langsam spricht, läuft Gefahr, dass man glaubt, er müsse sich jedes Wort genau überlegen, weil er unsicher ist. Ähnliches gilt für zu schnelles Sprechen. Wer zu schnell spricht, erweckt den Eindruck, die Fragen nur ganz schnell hinter sich bringen zu wollen.
  • Füllwörter sind auf jeden Fall zu vermeiden! Leere Worthülsen wie äh, ähm oder Ähnliches haben in der Beantwortung einer Frage nichts zu suchen. Diese Füllwörter sollen in der sprachlichen Kommunikation für Luft zum Nachdenken sorgen und sind ein Zeichen dafür, dass man den Stoff nicht beherrscht. Wer weiß was er sagen will, benötigt keine Worthülsen.
  • Wer laut wird, hat Unrecht! Dieses Sprichwort gilt auch für die Prüfung. Eine angemessene Stimmlage und Lautstärke senden genau die richtigen Signale an die Prüfer aus: Ich bin entspannt und mir meiner Sache ganz sicher.
  • Akzent ist erlaubt: versuchen Sie nicht, hochdeutsch zu sprechen,
    wenn Sie es sonst nie tun; Dialekt hat Charme.

Natürlich hat man, trotz der Prüfungssituation die Möglichkeit, eine Fragetechnik in eine gewünschte Richtung zu lenken. Der Prüfer hört genau zu. Wenn er das Gefühl hat, einen Schwachpunkt gefunden zu haben, wird die nächste Frage genau darauf zielen. Daher sollte man die Beantwortung so strukturieren, dass die nächste Frage auf einen Bereich zielt, den man sicher beantworten kann. Man kann also durchaus die Prüfungsinhalte aktiv mit gestalten, wenn auch nur bis zu einem gewissen Punkt.

  • Tipp: Gestalten Sie den Prüfungsverlauf durch
    strukturierte Antworten zu Ihren Gunsten.

Doch auch für den Inhalt der Antwort gibt es einige Punkte, die man beachten sollte. Dazu gehört zum Beispiel, dass man sich wichtige Schlagworte und Fachbegriffe merkt und diese an passender Stelle einbaut. Natürlich sollte man diese verstanden haben und bei Nachfrage auch stichhaltig belegen können Nachfragen sind hier häufig!)

  • Tipp: Die richtige Wortwahl und das Einbringen von
    Fachbegriffen
    bringen Vorteile für die Prüfung

Wenn man eine Frage gestellt bekommt, darf man sich etwas Zeit nehmen,
um die Frage zu beantworten. Dies bedeutet:

  • Nachdenken über die Fragestellung
  • Antwort überlegen
  • Struktur der Antwort festlegen

Niemals sollte man eine Antwort aus dem Stegreif heraus beantworten!

Die Antwort muss so gestaltet sein, dass sie die Frage beantwortet, ohne zu ausschweifend zu sein. Dazu gehört, dass man knapp aber präzise antwortet, vielleicht Beispiel anführt und die Antwort mit einer kleinen Zusammenfassung abschließt. Auch sollte man nur auf das antworten, was Gegenstand der Frage war. Der Prüfer hat nach einem ganz bestimmten Punkt gefragt, Rahmenbedingungen, Ergänzungen oder Auswirkungen interessieren nicht. Man sollte niemals den Fehler machen, der nächsten Frage bereits mit einer Antwort vorzugreifen und Gefahr laufen, eine Frage zu beantworten, die (noch) nicht gestellt wurde.

Wenn Sie einmal etwas nicht wissen: sagen Sie es klar: "Das weiß ich gerade nicht - können Sie es bitte noch einmal anders formulieren?" Nobody is perfect! Auf keinen Fall langes Rumtrucksen und Raten - die Prüfer sind Profis und merken es sicher - und Sie haben die Chance auf eine Ersatzfrage!

Um eine Antwort so treffsicher wie möglich zu gestalten, sollte man sich gut vorbereiten. Dies kann man während der Phase vor der Prüfung machen, indem man zu jedem wichtigen Thema Beispiele, Vergleiche oder Rückschlüsse erstellt. Auch das Zitieren von wichtigen Aussagen aus Fachbüchern kann bei einer mündlichen Prüfung Pluspunkte einbringen. Selbstverständlich muss alles so gestaltet sein, dass der Prüfer den Eindruck gewinnt, dass Sie sich wirklich in dem Thema auskennen und sich auf sicherem Terrain bewegen.

Die wichtigsten Tipps für die mündliche Prüfung noch einmal zum Schluss:

  • Über die Frage nachdenken, bevor man antwortet.
  • Langsam und ruhig reden
  • Prüfer ansehen
  • Antwort knapp formulieren
  • Ausführung durch Beispiele, Zitate, Vergleiche belegen

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?